Nein? Na dann wird es aber höchste Zeit, sich nach Coburg zu begeben. Denn dort gibt es “Carmina Burana” als Ballett, mit großem Chor. Eingeleitet wird der Ballettabend konzertant vom Chor und Extrachor des Landestheaters, welcher sein Können eindrucksvoll präsentiert, danach folgt eine Pause, und dann treten die Ballettkünstler auf. Der Chor verschmilzt nun mit dem schwarzen Bühnenbild, und die Solisten beziehen Stellung in den Logen.
Das Bühnenbild ist sehr einfach gehalten, eigentlich ist es nur schwarz, während die Tänzerinnen weiß gekleidet sind, die Tänzer jedoch in schwarz. Zu den Stimmen des Chors und des Extrachores und der musikalischen Untermalung des Philharmonischen Orchesters des Landestheaters begann das Balletensemble, die Lieder zu Orffs “Carmina Burana” zu interpretieren. Unter den geschickten Füßen des Ballettensembles erwachten die Geschichten, die Orff in seiner Carmina Burana erzählt, zum Leben. Getragen von den Stimmen des Chores und des Extrachores und unter der musikalischen Leitung von Hans Stähli. Das Ballet wurde choreografiert von Katharina Torwesten und der Chor einstudiert von Stefan Meier.
Solisten:
Karin Dieckelt
Steffen Löser
Sascha Mai
Ballettensemble:
Chih-Lin Chan
Alma Edelstein
Tanja Probst
Denise Ruddock
Marijanna Savovska
Yuri Tamura
Daniel Chimpean
Griffin
Yuta Hamaguchi
Predag Jovicic
Nico Ilias König
Po-Sheng Yeh
Maxima Franz (das jüngste Mitglied im Ensemble)
Chor und Extrachor:
Gabriele Bauer-Rosenthal
Joanna Stark
Monika Tahal
Tomomi Fujiyama
Kerstin Kluge
Patricia Lerner
Susanne Sachse
Claudia Schäfer
Gabriele König
Stefanie Schmitt
Eva Maria Fischer
Tomoko Yasumara
Kostas Bafas
Csaba Gergeley
Wohlfgang Mühlenbeck
Sascha Mai
Marino Polanco
Simon van Rensburg
Freimut Hammann
Martin Trepl
Andreas Wolf
Andrej Quirini
Adelbert Ross
Thomas Unger
Wie auch der Chor begleiteten die Solisten das Ballettensemble mit ihren Stimme,welche anmutig durch das Coburger Landestheater klangen, genauso anmutig, wie die Tänzer auf der Bühne.
Zusammen gelang ihnen allen ein gelungener Spagat zwischen Chor und Ballett, den das Publikum – zu Recht – mit minutenlangem Applaus und Fußgetrappel würdigte. Was gibt es Faszinierenderes, als zwei große Genre der Unterhaltung zu mischen?
Bewertung: 5 von 5
Link zum Originaltext: http://www.buehnenzeitung.de/?id=3268&tag=blog
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