Oft sind es schon die ersten Töne einer CD, die ausreichen und schon mag man die CD oder nicht. Bei “Noah” sind es diese berühmten ersten Töne, die dem Zuhörer versprechen, daß diese CD sehr interessant sein wird – Bibel zum Anfassen, bzw Anhören sozusagen.
Berühmte Vorbilder gibt es genug, zum Beispiel “Jesus Christ Superstar” oder “Joseph”. Doch im Gegensatz zu diesen Musicals ist “Noah” von einem Deutschen erschaffen worden und kann von jedem, egal ob Schulaufführung, semiprofessionelle Inszenierung oder professionelle Produktion aufgeführt werden. Und noch einen Unterschied gibt es. Denn im Gegensatz zum Noah in der Bibel, versammelt dieser Noah keine Tierpaare auf seiner Arche, sondern Menschen, die, jeder für sich, eine eigene markante Ideologie repräsentieren.
Wolfgang Schmitt (Idee und Text), Franz-Josef-Ritzerfeld (Komposition) und Freddy Matulla (Musikalische Ideen) führen auf ihrer Doppel-CD Noah und seine Arche auf eine Reise, die dem Zuhörer jeden der Mitreisenden präsentiert, mit allen Vorzügen und Nachteilen.
CD 1
01-Prolog
02-Intro
03-Die Botschaft
04-Wieso gerade ich
05-Kundgebung
06-Retten, wer zu retten ist
07-Wir bleiben gelassen
08-Endlösung Arche
09-Viele drängen auf die Arche
10-Hier ihre Worte, da ihre Taten
11-Die Männer nehmen sich das Recht
12-Viele drängen auf die Arche II
13-Feeling good / Er ist der Beste-Various
14-Nimm mich mit / Das wird ein Spaß-Various
15-Die Zeit läuft ab
CD 2
01-Ich steh ihm bei
02-War es nur ein Traum
03-Die Flut
04-Hymne
05-Träume
06-Nur, weil zwei sich lieben
07-Noah, Du bist Schuld
08-Andere sind Schuld
09-Der Untergang der Arche
10-Besinnung
11-Leben
12-Finale
In der Dichte der Arche prallen diese Menschen aufeinander, so sehr, daß die Arche im Endeffekt sinkt, nur zwei überleben – nämlich Noah und seine Frau. Warum? Diese Antwort wollen wir hier nicht geben, sie kann nur das Musical geben. Oder alternativ die beiden CDs. Die Sänger und das Orchester harmonieren wunderbar miteinander und verschmelzen zu einer Einheit, wie man sie sich auf der Arche dieses Noahs nur wünschen könnte.
Bewertung: 5 von 5
Link zum Originaltext: http://www.buehnenzeitung.de/?id=3313&tag=blog
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